Projekt besprechen

Kurzantwort

Altbau-Renovierung gelingt, wenn die vorhandene Substanz nicht als Störung behandelt wird. Unregelmäßige Wände, alte Leitungen, hohe Räume und gewachsene Details brauchen ein Konzept, das präzise und flexibel zugleich ist.

01

Unbekanntes sichtbar machen

Vor dem Umbau sollten Wände, Böden, Leitungen, Feuchtigkeit, Fenster, Türen und frühere Reparaturen so weit wie möglich erfasst werden. Das spart nicht jede Überraschung, macht sie aber besser behandelbar.

02

Toleranzen sind ein Planungsparameter

Nicht jede Wand muss begradigt werden. Entscheidend ist, wo Präzision für Funktion und Abdichtung nötig ist und wo ein angepasstes Möbel- oder Fliesenkonzept genügt.

03

Geschichte und Alltag versöhnen

Alte Türen, Dielen, Balken oder Proportionen können bleiben, während Technik, Licht und Stauraum modernisiert werden. Der Kontrast darf bewusst sein.